Natur porträtieren

Was ist ein Naturporträt:

Beginnen wir beim Porträt, es wurde vom Menschen geschaffen um Personen und Erinnerungen an diese zu bewahren. Des Weiteren wurden soziale Ränge und Taten so für die Nachwelt dokumentiert. Auch heute nutzen wir die Methode fasst täglich, z.B beim Passbild oder beim Selfie, wir dokumentieren somit unser Erlebtes, identifizieren uns oder personalisieren unsere Bilder dadurch. Ein Naturporträt ist nichts anderes, nur das hier die Natur im Fokus unserer Aufnahme steht.

last_man_standing_by_stefanprech-dacggh7
Teleaufnahme aus den Bergen, 300mm f8
Warum Naturporträts:

Ich empfinde es als etwas Gutes, die Schönheit der Natur festzuhalten und somit für unsere Nachwelt zu dokumentieren. Porträts sind Detailaufnahmen, welche mit einem kleinen Blickwinkel auf wesentliche markante Punkte hinweisen und Details in den Vordergrund rücken. Genau dieser Punkt macht es für mich so spannend, ein Baum ein kleiner Fluss ein Tier alles ist möglich und ein vollwertiges Motiv. Ein kleines Fleckchen Natur kann somit ein perfekt emotional wirkendes Bild liefern, es muss nicht Island oder Canada sein um unberührte Natur zu zeigen. Somit ist es jedem möglich aus der Haustür zu gehen und es selbst zu probieren.

Bambuswald
Bambuswald in Cornwall 18mm f14 (der Bambuswald war nur 15×15 Meter groß)
Auf was muss ich Achten:

Generell empfehle ich eine typische „Porträt“ Ausrüstung. Lichtstarke Objektive von mittleren Brennweiten, zum Teil auch lichtstarke Teleobjektive. Makroobjektive können bei kleinen Objekten wie Pflanzen sehr nützlich sein, da der Abbildungsmaßstab größer als bei vergleichbaren Portraitfestbrennweiten ist. Des Weiteren sind ein Stativ und  ein Set an ND & Pol Filtern immer zu gebrauchen. Wir nutzen die gleichen Methoden, welche auch bei der Personenfotografie verwendet werden. Lichtstarke Objektive ermöglichen uns mit Unschärfe den Fokus auf vielleicht versteckte Dinge zu legen. Die hohe Brennweite ermöglicht uns einen kleinen Bildausschnitt und verstärkt somit den Fokus noch mehr. Was hier wichtig ist, ist, dass der Unschärfebereich mit steigender Brennweite steigt, was dazu führt dass unsere Freistellung noch größer wird. Zu diesen Aspekten kommt alles was man so für die Landschaftsfotografie braucht. Stimmung, Licht und ein oder mehrere markante Hauptmerkmale um nur grob ein paar Aspekte anzuregen. Was ist also wichtig, das Hauptmerkmal muss scharf und Markant sein und es muss perfekt belichtet werden. Wer jetzt denkt ,ist doch recht einfach, der wird sich täuschen, hierbei werden die meisten Fehler gemacht.
(z.B. „Teleaufnahme aus den Bergen“ der Baum wird von der Sonne beleuchtet und ist nicht von Wolken verdeckt er wirkt markant und zieht somit den Blick auf sich)
Aus diesem Grunde Achtung, entweder sind die Hauptmerkmale zu langweilig, oder sie sind nicht richtig inszeniert. In diesem Bereich kann man sein Auge und seine Geduld schulen. Wichtig hierbei sind Formen, Strukturen und Linien, sie gestalten unser Bild und müssen auch außerhalb des Fokuspunktes noch erkennbar bleiben.
(z.B. „Blumenmeer“ die kugelförmigen Blüten bleiben erkennbar)

Lightning Portrait
Sturmporträt, 135mm f2.8 8sec. schwierig hier zu wissen wo der Blitz ensteht.
Was kann ich aufnehmen:
  • Blumen, Pflanzen, Pilze (vieles findet man im eigenen Garten)
  • Tiere z.B in Wildparks
  • Bäche und Biotope
  • Wälder oder Alleen (meist liegen diese vor der Haustür)
  • Blitze und Gewitter
Rosepedal
Rosenblatt im Wasser, Bild ist im Garten meiner Schwester entstanden ( Makro Objektiv 90mm 3.2)
Eichenalle im Herbst
Eichenallee im Herbst 70mm f10
summerfeeling_by_stefanprech-da3ibme
Blumenmeer im Garten 180mm f4
Kreative Ideen und weitere Inspirationen:

Spannend finde ich persönlich Bilder in denen Unschärfe als Stilelement eingebaut wurde. Motiviert haben mich dabei die Bilder von Gary Hart , er zeigt wirklich toll, wie erstaunlich Unschärfe im Bereich der Natur genutzt werden kann. Ich möchte mich jedenfalls mehr mit dieser Thematik beschäftigen und noch mehr Bilder in diesem Bereich machen. Was denkt ihr ? habe ich euch überzeugt, konnte ich euch motivieren.

Wer mehr über das portätieren von Tieren wissen möchte kann sich den 2 Teil des Themas Natur portätieren hier ansehen.

Natur porträtieren im Wildpark Poing

Papagei Porträt 135mm f2 perfekt genutzte Unschärfe
rose_by_stefanprech-d8kqkry
Rose, schwarz-weiß 90mm f2.8
Beeing Outstanding
Beeing Outstanding 90mm f3.2

 

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s